Tavernenabend-28-02-2015

Tavernenabend-28-02-2015 – Bilder

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Tavernenabend-28-02-2015 Chronik

Und so geht die Chronik weiter.

Es war ein kühler Morgen gewesen und wir saßen am frühen Vormittag gemeinsam im Schankraum. Bei einem heißen Tee betrachteten wir gemeinsam das erneute aufglimmen des Feuers im Kamin, nachdem Benedictus frischen Span auf die Glut der Nacht gelegt hatten. Nun warteten wir auf die Wärme des Feuers.

Wir waren noch nicht richtig wach und hatten die Arbeit vor uns her geschoben, als wir plötzlich ein tiefes Grollen vernahmen und unter unseren Füßen ein leichtes Beben verspürten. Nur wenige Augenblicke später stob eine dichte graue Wolke aus der offen stehenden Bodenluke die zum Keller führte. Letrim war der erste der reagierte und aufsprang, zur Luke lief und diese zuwarf. Als er die Luke eine Weile später wieder öffnete, war im Kellergang nichts außer heller Staub zu sehen.

So beschlossen wir vorerst die Luke geschlossen zu halten, auch wenn dies, zwei Tage vor Letrims und Mirons Wiegenfest, und der anstehenden Festlichkeit, sehr ärgerlich war.

Das kleine Fest begann und nach und nach trafen Gäste ein. Fremde, ebenso wie vertraute Gesichter und Freunde aus alter Zeit. Es gab Suppe, Würste und Rippchen, Kuchen und Gebäck, heiße und kalte Getränke und Freibier. Die Stimmung stieg mit Verlauf des Abends bei dem Klang von Musik und bezaubernden Tänzen.

In dieser ausgelassenen und angeheiterten Stimmung kamen jedoch einige der wagemutigen Gäste auf die Idee, doch mal nach zu schauen, was zum Einbruch im Kellergewölbe geführt hatte. Da sie sich nicht abbringen ließen, öffneten wir die Luke und schon waren einige in dem dunklen Gang verschwunden.

Wenig später erfuhren wir, dass ein Teil des Gewölbes abgesackt war und das hindurchgehen beschwerlicher wurden. Weiter entdecken Gäste einen, durch den Erdrutsch freigewordenen Gang, am Ende des Gewölbes. Wagemutig wie sie waren, krochen sie auf allen Vieren durch den neuen entdeckten Schacht voller Spinnweben und Dreck. Man fand sogar den verwesten Schädel eines Unglücklichen, der hier wohl eingeschlossen wurde.

Doch sollte dies nicht das einzige bleiben, was man entdeckte. Zum Leid der Anwesenden stieß man auf eine magische Barriere in dem Gewölbe. Nach eingehender Beratung wurde diese dann durch kompetente Magister analysiert und schlussendlich beseitigt.

Es wurden auch alte vergilbte Schriften in einer fremden Sprache gefunden, doch gelang es den Gelehrten noch nicht, diese zu übersetzen

Unter viel Geschrei erfuhren wir später, dass sich in den Gewölben Dinge regten die nicht in Worte zu fassen waren und einem die pure Furcht in den Leib trieb. Man versuchte auch dem Herr zu werden, doch gelang dies nicht und so beschloss man eine weitere Barriere unberührt zu lassen. Also haben wir die Luke wieder geschlossen und hoffen, das was auch immer da unten hast, dort bleibt.

So wurde weiter getrunken, gegessen, gesungen, getanzt und gefeiert und schnell vergaß man, was unter ihnen geschehen war. Doch nur weil man etwas vergisst ist es nicht fort oder hat einen gar vergessen……

gez. Giacomo

Verfasser der Chronik

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